räume schaffen

Umbau eines Kinderzimmers


Nachfolgend die Planung von der Teilung eines Kinderzimmers und dem Bau einer Hochebene


 

 

Die Herausforderung bestand darin ein Zimmer von ca. 22m² so zu teilen das kein Durchgangszimmer entsteht, genügend Tageslicht in beide Räume kommt und die Zimmer bei Bedarf wieder vergrößert werden können.

 

Der Raum ist über den schmalen Gang links einen Zugang. An der rechten Wand sind zwei Fenster, also für jedes Zimmer ein Fenster.

 



 

In die Ecke Links hinten, gegenüber der Fenster wurde eine Hochebene geplant.

 

Bei einer Deckenhöhe von knapp 3m gab es hier allerdings recht wenig ‚Luft‘ nach oben. Die Unterkante der Konstruktion ist 1,80m hoch, bietet also gerade genug Platz für einen Erwachsenen.

 

Da es sich hier um ein Kinderzimmer handelt sind wir diesen Kompromiss eingegangen.

 


 

Die Holzkonstruktion baut ca. 10cm auf und ist damit stabil genug um die nötige Stabilität zu gewähren. Die Matratze baut nochmal ca. 10cm auf, die Höhe bis zur Decke beträgt dann knapp 1 Meter.

 

Dies ist ausreichend und lässt genug Spielraum.

 

 

 


Planung Kinderzimmer teilen

 

 Wir haben die Fläche unterhalb der Ebene benutzt um weiteren Stauraum zu schaffen, in 2 Kleiderschränken und schmalen Regalschränken lassen sich Klamotten und z.B. Spiele verstauen.

 

 


Planung Hochebene im Kinderzimmer

 

Da die Zimmer später geteilt sind, werden zwei Leitern/Treppen für den Zugang auf die Hochebene benötigt. An die angedeutete Stichwand hinter der vorderen Treppe wird später die Trennwand angebunden.

 

 

 


 

 

In der Darstellung links sieht man die Trennwand, diese lässt sich auch als Drehtür ausarbeiten und ermöglicht so ein verschmelzen der beiden Räume. Das Kinderzimmer kann so je nach Bedarf an die jeweilige Situation angepasst werden.

 

 

 

 


 

 

Eine Schwingtür in der Verlängerung des Eingangsbereiches sorgt dafür, dass das vordere Zimmer kein Klassisches Durchgangszimmer ist. Im oberen Bild sieht man die Aufteilung bei geschlossener Tür. Dies ist der Fall wenn lediglich der vordere Raum belegt ist und hier nicht gestört werden soll.

 

Der Durchgang ist so in den hinteren Raum freigegeben. Dieser kann, ohne vorne zu stören, betreten werden. Um die Raumfläche dann wieder auszugleichen kann die Schwingtür wieder geschlossen werden. Es ergibt sich die Situation wie unten gezeigt.

 

 

 

 

 


 

 

 

Beide Zimmer sind Belegt, die Flächen sind in etwa gleich groß. Der Raum unter der Hochebene gehört dann zum hintern Zimmer.

 

Beide Zimmer bieten einen Rückzugsort auf der Hochebene für jedes Kinder. Unten ist noch genügend Platz zum Spielen, ein Schreibtisch kann jeweils vor ein Fenster platziert werden.

 

Wie oben bereits kurz beschrieben kann die schräge Trennwand auch als Drehtür/Drehwand ausgeführt werden. Beide Zimmer lassen sich dann wieder zu einem großen Raum verbinden. Hierzu weiter unten eine kurze Animation.